Das Potential von Farbe im urbanen Raum


Von:

Franziska Kocks

Betreut durch:

Ulrich Seiss

Tags

Bachelorthesis

Die entstandene Bachelorarbeit setzt sich mit farbgestalterischen Potentialen und deren raumbildenden Möglichkeiten im Kontext urbaner Fragestellungen auseinander. Um Heterogenität und Vielfalt im gestalterischen Arbeiten aufzuzeigen, wurde eine Methode entwickelt, welche auf Ansätze aus der Kunst, Architektur und Stadtplanung zurückgreift. Diese ‚Situative Raumanalyse‘ wurde am Wuppertaler Gebäude Bergstraße 50 durchgeführt und in Form von Modellen, Zeichnungen und Grafiken künstlerisch – gestalterisch ausgearbeitet.

Eine der wichtigsten Schnittstellen, in der für die Methode aufgegriffenen Disziplinen, stellen die Eingänge am Gebäude dar, an denen sowohl räumliche, farb- und materialtechnische als auch typologische Grenzen spürbar werden. Die Analyse richtet dabei ihren Fokus auf die Außenwirkung dieser Schwellenbereiche in den Stadtraum. Eine sequenzielle Unterteilung des Bereiches von ‚Erkennen‘ bis ‚Ankommen‘, ermöglicht es, konkret auf die menschliche Perspektive und Wahrnehmung beim Erreichen der Eingänge einzugehen.

Durch eine abstrahierte und interaktive Darstellung der Raumkörper mithilfe bedruckter Folien, konnten gestalterische Möglichkeiten dargestellt und als Diskussionsgrundlage für den Entwurf herangezogen werden. Ziel war es, einen fließenden Übergang von der Analyse zur Gestaltungspraxis zu finden.

Die entstandenen Entwurfsansätze für die Tages- und Nachtsituation thematisieren unter anderem, wie der gezielte Einsatz von Farbflächen, die Inszenierung von Oberflächenstrukturen oder der achtsame Umgang mit dem Bestand zu einer identitätsstiftenden und klärenden Architektur beitragen kann. Die Ergebnisse der Arbeit können als Sprachrohr gesehen werden, welches das Bewusstsein der Rezipienten für Gestaltbarkeit des öffentlichen Raums schärfen und zum Weiterdenken anregen soll.

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