Projekt: Oberbarmen in a Box
Betreut durch:
Prof. Dr. AnneMarie Neser
„Oberbarmen in a Box“ ist ein Studienprojekt, das den Wuppertaler Stadtteil Oberbarmen als begehbare Installation erfahrbar machen möchte. Eine nachgebildete Gasse, Fotografien, Klangaufnahmen, Interviews und Videoprojektionen verbinden sich zu einem multisensorischen Rundgang. Postkarten, Farbkarten, ein Kiosk-Element und verputzte Wandflächen greifen charakteristische Details des Quartiers auf und schaffen eine Verbindung zwischen Ausstellungs- und Stadtraum. Die Wahrnehmung Oberbarmens kann vielschichtig sein und ist immer auch subjektiv.
Die Ausstellung zeigt eine mögliche Annäherung an den Stadtteil; basierend auf den feinsinnigen Beobachtungen und Analysen der Studierenden aus dem Projektseminar. Die entwickelten „Atmosphärenbegriffe" laden dazu ein, individuelle Vorstellungen mit den gezeigten Perspektiven zu vergleichen und Oberbarmen vor diesem Hintergrund vielleicht auch einmal anders wahrzunehmen. Dazu führen 26 Postkarten als Suchspiel über die Ausstellung hinaus direkt in den Stadtraum. Die Karten zeigen Fotografien von architektonischen oder außergewöhnlichen Detailbeobachtungen Oberbarmens. Ergänzend zeigen 240 RAL-Farbkarten 24 charakteristische Farbtöne, die im Quartier vor Ort abgenommen wurden und einen Blick auf die Farbatmosphäre ermöglichen. „Oberbarmen in a Box“ lädt dazu ein, den Stadtteil über seine Details neu zu entdecken.
Das Projekt entstand im Sommersemester 2025 im Studiengang Farbtechnik / Raumgestaltung / Oberflächentechnik unter der Leitung von Prof. Dr. AnneMarie Neser. Beteiligt waren die Studierenden Miriem Keuchel, Henry Kreilkamp, Henrike Röhmhild, Janna Brunn, Gioia Cammarata, Laura Ornella Berardelli, Sevil Behrouzi und Adrian Niebecker. Fotos der Ausstellung: Nils Kubis
Das Projekt wurde dankenswerterweise großzügig unterstützt von Storch Deutschland, RAL Colours, der Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG, der Sparkasse Wuppertal, Weicken & Schmidt GmbH sowie den Wiesenwerken.
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