Vom Kopf in die Hände: Ein kreativer Umgang mit Trauer


Von:

Lea Schöning

Betreut durch:

Iris Ebert, JProf. Dr. Christoph Rodatz

Kooperation:

Hospizdienst Die Pusteblume

Tags

Masterthesis

Die Themen Sterben, Tod und Trauer sind unausweichliche Bestandteile des menschlichen Lebens. Oft geraten sie in unserer hektischen Gesellschaft in den Hintergrund, bis der Verlust eines geliebten Menschen existenzielle Fragen aufwirft: Wer bin ich ohne meinen Partner? Wie gehe ich allein weiter? Ein solcher Verlust kann Betroffene in eine Krise stürzen und zugleich einen tiefgreifenden Neuanfang erfordern.
 
Ton, als jahrhundertealtes Gestaltungsmaterial, spricht unsere Sinne auf vielfältige Weise an: sein erdiger Geruch, die einzigartige Haptik und die visuelle Transformation während des Formens. Das Projekt "Vom Kopf in die Hände: ein kreativer Umgang mit Trauer" konzentrierte sich darauf, Ton als Mittel in der Trauerarbeit für Frauen nach dem Verlust ihres Lebenspartners einzusetzen.
 
Der Fokus lag darauf, durch das Schaffen mit diesem Material das gegenwärtige Erleben zu betonen, die Freude am Experimentieren zu wecken und stärkende Momente der Selbstwirksamkeit zu fördern. Ziel war es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Trauernde Erleichterung von ihrem Schmerz finden und zugleich alternative Räume jenseits der Trauer erkunden können. Über einen Zeitraum von 4 Monaten wurden die Teilnehmerinnen in regelmäßigen kreativen Workshops dazu ermutigt, neue Erfahrungen zu sammeln und ihre Gestaltungsfähigkeit zu entdecken.

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