Gestaltungsmemory Internetcafé


Von:

Franziska Kocks

Betreut durch:

Prof. Dr. AnneMarie Neser

Tags

Projekt

GESTALTUNGSMEMORY FÜR DAS INTERNETCAFÉ DER BERGISCHEN UNIVERSITÄT WUPERTAL

Das Zentrum für Information und Medien an der Bergischen Universität Wuppertal möchte einen Ort schaffen, der zeitgemäßes, kreatives Lernen und digitale Vernetzung ermöglicht sowie Lehr- und Lernprozesse unterstützt. Durch die steigende Zahl der Studierenden an der Bergischen Uni-versität Wuppertal besteht zudem ein Mangel an öffentlichen Orten zum Arbeiten, Lernen, Kommunizieren und Vernetzen, aber auch Entspannen. Der Umbau des bisherigen „Internetca-fés“ wird als Chance gesehen, besser auf die Bedürfnisse der Studierenden einzugehen.

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Im Rahmen einer Projektarbeit wurde ein Konzept für die Neugestaltung des bisherigen Internet-cafés erarbeitet. Das Gestaltungskonzept basiert auf einer räumlichen Analyse, aber vor allem auf der Nutzungsanforderung, die die Studierenden an den Raum stellen. Detaillierte Konzepte für Materialien, Formen, Farben, Licht und Mobiliar entstanden, welche dann auf die Anforderungen der Flexibilität, Funktionalität, dem Corporate Design der Universität und Transparenz überprüft wurden. Hierbei steht die Integration digitaler Medien im Vordergrund.

Der Raum spielt mit den Grenzen zwischen analogem und digitalem Lernen. „Analog“ auch auf die Raumgestaltung bezogen. Die farbliche und atmosphärische Inszenierung der Materialien fördert die Sinneswahrnehmungen und das Kommunizieren beim Lernen. Das Konzept betrach-tet den Lernprozess ganzheitlich, indem es den Studierenden am Ort selbst abholt und in die in-teraktive, digitale Lernwelt begleitet.

Ein im Maßstab 1:25 angelegtes Weißmodell incl. separatem Grundriss bietet die Möglichkeit den neuen Raum schnell in seiner Gesamtheit erfassen zu können. Bei der Arbeit mit dem Modell liegt der Fokus auf der Wahrnehmung der Raumproportionen und der Perspektiven, die entste-hen können. Der Kern der Arbeit bildet ein Memoryspiel, welches einlädt, spielerisch die Leitge-danken des Konzeptes zu entdecken. Das hochflexible Spielkartensystem ermöglicht einem, alle Querverbindungen der Raumgestaltung erfassen zu können und somit die vielschichtigen Ideen zu verstehen und dabei den Fokus auf die Zielgruppe, den Studierenden nicht zu verlieren.

Entstanden ist eine Box, die das Memoryspiel nach den Kategorien Farbkonzept, Licht, Material, Mobiliar usw. clustert, wobei hier konkrete alternative Farb-, Material-, Mobiliar- und Beleuchtungsvarianten vorgestellt werden. Auch wenn diese Materialien für ein konkretes Projekt an der Bergischen Uni-versität Wuppertal entwickelt wurden, können sie aufgrund ihrer flexiblen Ausgestaltung auch für andere Lernraumprojekte z.B. in beruflichen Schulen eingesetzt werden.


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