Grundlagen der Innenraumgestaltung: "Wohnprojekt für Selbstbestimmtes Wohnen in der Zillestraße, Dortmund"


Von:

Claudia Rybicki, Annika Bertram

Betreut durch:

Prof. Dr. AnneMarie Neser

Im Rahmen des Projektes „Selbstbestimmtes Wohnen in NRW“ des Landesverbands für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V. (lvkm nrw) entsteht ein Wohnhaus. Es wird ein neues Zuhause für eine Gruppe von Menschen mit Behinderung, welche sich in Kursen der Erwachsenenbildung auf ein selbstbestimmtes Wohnen vorbereitet haben. Durch die errungene allgemeine Emanzipation und den Autonomiegewinn, sind diese Menschen nun bereit ein eigenständigeres Leben zu führen.

In diesem Projekt soll den zukünftigen Bewohnern des Hauses in der Zillestraße eine Grundlage gegeben werden, um ihnen ein gutes Zusammenleben und Miteinander zu ermöglichen. Der Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss, um welchen es hierbei geht, ist ein großer Raum für alle Bewohner des Hauses sowie deren Betreuer und Besucher. Ihm ist eine klare Nutzungsart vorgegeben, nämlich er soll sowohl eine Küche als auch einen Wohnbereich enthalten. Ein Ort an dem der Alltag gemeinsam stattfindet, wo man sich aufhalten und aktiv sein kann, wo genug Platz ist um mit
Freunden und Familien zusammen zu sein. Zu den Rahmenbedingungen für dieses Projekt gehört auch Barrierefreiheit, da die zukünftigen Bewohner auf verschiedenste Weisen körperlich und geistig beeinträchtigt sind. Somit wird genügend Bewegungsfreiheit für Rollstuhlfahrer und ein zugängliches barrierefreies WC eingeplant.

Persönlichkeit:
In dem Haus in der Zillestraße werden 15 Menschen wohnen, alle mit einer Gemeinsamkeit, ihre Behinderung und die daraus resultierende Lebenssituation. Diese Lebensumstände unterscheiden sich jedoch von Person zu Person so sehr, das sie wiederum nicht miteinander vergleichbar sind.
Diese starke Individualität wird im Raum unterstrichen, indem eine Vielfalt verschiedenster Materialien zum Einsatz kommt. Auch die Stühle bringen besondere Akzente. Sie sind kombiniert aus einigen ausgewählten Stuhlfamilien, so dass eine Zusammengehörigkeit auf den ersten Blick offensichtlich ist. Jedoch ist kein ein Stuhl ein zweites Mal in dem Raum, jeder ist einzigartig. Eben dieses Gefühl soll auch die Bewohner erfüllen wenn sie zusammen sind; Verbundenheit wie in einer Familie, ohne die Individualität und Authentizität des/der Einzelnen in Frage zu stellen.
Die Konzept der unterschiedlichen Stühle steht im Mittelpunkt des gesamten Raumes, jedoch findet sich der Gedanke auch in anderen Bereichen der Einrichtung wieder. Ob in den Sofa-Sitzen welche sich in Form und Farbe unterscheiden und vielerlei Arrangements zulassen, oder in kleinen Details wie den Garderobenhaken im Eingangsbereich, welche alle die gleiche Form, jedoch unterschiedliche Größen und Farben haben.

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