Handwerkliche Umsetzung restauratorischer, imitierender und dekorativer Techniken
Von:
Hilal Oezer, Lisa Blumenthal, Vivien Junker und Luise Coburger
Betreut durch:Ulrich Seiss, Prof. Dr. AnneMarie Neser
TagsAktivitäten
Im Rahmen der Modulabschlusprüfung für das Modul „Techniken der Restaurierung, Imitation und Dekoration“ (FRG3) ist es die Aufgabe, das Treppenhaus eines historischen Gebäudes unter Verwendung von historischen Gestaltungsstechniken umzugestalten. Obwohl die Prüfung ursprünglich als Einzelarbeit vorgesehen ist, haben es sich Hilal Oezer, Lisa Blumenthal, Vivien Junker und Luise Coburger zur Aufgabe gemacht, die Gestaltung nicht nur digital, sondern in Form eines 1 : 2,5 Modells maßstabsgetreu in die Realität umzusetzen. Dieser Ansatz ermöglichte es, theoretische Kenntnisse mit handwerklichen Fähigkeiten zu verbinden und in der Praxis anzuwenden. Das ausgewählte Gebäude befindet sich in Wuppertal in der Senefelderstraße 32 im Stadtbezirk Elberfeld-West und ist Teil eines Doppelwohnhauses mit Satteldach. Da das Treppenhaus zusammen mit dem Eingangsbereich einen entscheidenden ersten Eindruck des gesamten Gebäudes vermittelt, ist ein gutes Gestaltungskonzept unerlässlich. Es prägt das Erscheinungsbild des Innenraums und beeinflusst wie Besuchende sowie Bewohnerinnen und Bewohner das Gebäude wahrnehmen. Ebenso bestimmt eine durchdachte Gestaltung durch die alltägliche und häufige Nutzung erheblich das Raumgefühl und trägt zum Wohlbefinden bei. In dem innerhalb der Gruppenarbeit entstandenen Konzept wurden die historischen Gestaltungstechniken der Tapetenimitation, Schablonierung und Holzimitation angewendet. Das Gestaltungskonzept des Treppenhauses basiert auf einer Kombination aus warmen, hellen und dunklen Erdtönen und kühlen Blautönen, die miteinander ein stimmiges Gesamtbild kreieren. Die gewählten Farbtöne orientieren sich dabei an den originalen Fliesen, die das Fundament des Konzepts bilden. So schafft das kräftige Blau des Sockels einen Kontrast zu den warmen Creme-Tönen der Fliesen sowie des oberen Wandbereichs und strahlt Frische und Lebendigkeit aus. Ebenso fügt sich dieser durch die ebenfalls dunkel gehaltene Tonalität der Treppe harmonisch ein. Die hellen und sanften Farben der Tapetenimitation schaffen eine warme und einladende Atmosphäre, ohne dabei mit der sich denzent absetzenden Bordüre zu konkurrieren.






Zurück zur Projektübersicht.
Weitere Projekte FARBTECHNIK/ RAUMGESTALTUNG/ OBERFLÄCHENTECHNIK:

Grundlagen des Außenraumes: "Außenraumgestaltung des Schlosses Lüntenbeck"
Lena Middeldorf
FARBSTRATEGIEN IN DER ARCHITEKTUR

Techniken der Restaurierung, Imitation und Dekoration: Imitation einer alten Wand, Schablonierung, Marmorimitation, Linierung
Lena Middeldorf
