»Ein Gutes Stück« Wuppertal!


Von:

Rejane Valentina Radschinski

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Semesterprojekt

Wer »besitzt« öffentlichen Raum? Wer »besitzt« den Karlsplatz in Wuppertal?

Das Projekt »ein Gutes Stück« besteht darin, gemeinsam mit Wuppertalerinnen und Wuppertalern auf dem Karlsplatz Sitzhocker zu bauen, die dann mit Seilen zu Sitzgruppen zusammengebunden werden.
Im ersten Akt des Bauens wird erfahrbar: „Ich darf hier meinen Sitz bauen. Ich darf diesen Platz besitzen.“ Im zweiten Akt des Zusammenbindens wird begreifbar: „Ich bin Teil von etwas Gemeinsamem. Ich bin darin eingebunden.“
»Ein Gutes Stück« macht Teilhabe an Gesellschaft leiblich erfahrbar. Darüber hinaus sind die guten Stücke eine Einladung zum Verweilen im öffentlichen Raum. Das Verweilen ermöglicht, diesen Raum als Teil des eigenen Lebens- und Gestaltungsraums wahrzunehmen und eröffnet ihn für den Austausch. Denn »ein gutes Stück Wuppertal« entsteht durch die Menschen vor Ort.

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