rein & raus


Von:

Inga J. Sondermann

Kontakt-URL:

http://www.bueromacht.de/

Sich zuhören – in der Stadtnachbarschaft nicht so einfach, unter pandemischen Bedingungen oft nur eingeschränkt möglich und von sehr viel Verunsicherung verhindert. Dabei braucht es genau das: Menschen, die zuhören, und Menschen, die erzählen. Am liebsten im öffentlichen Raum, der wiederum Bürger:innen braucht, die sich handelnd einbringen.
Mit ihrem Projekt „rein & raus“ hat Inga J. Sondermann ihren Straßennachbar:innen in Köln schöne Zuhörmomente beschert und sie miteinander in Kontakt gebracht. Gleichzeitig konnte sie durch das Zuhören neue Aufgaben für das gute Zusammenleben in der Straße generieren, die sie als Gesellschaftsgestalter in Zukunft begleiten kann.

Zunächst hat Sondermann den Bewohner:innen nahezu aller 30 Häuser der Straße zugehört, in dem sie jedem zwei Fragen stellte, angelehnt an Arons „Interpersonal Closeness Procedure“. Zusätzlich konnten die Interviewten selbst eine Frage an die Nachbarschaft stellen. Die Antworten und Fragen wurden online gestellt und in sogenannten Hörhäusern mittels QR-Code und Passwort für die Teilnehmenden auf der Straße zugänglich gemacht. Über den angehängten Block konnten die gestellten Fragen direkt beantwortet werden. Somit haben sich alle Nachbar:innen am Ende digital gegenseitig zugehört und interagiert. Zur Vernissage auf der Straße wurden die Antworten mitgebracht und besprochen. Die Anliegen aus den Fragen – Verkehr, Straßenfest und Gemeinwohl – werden als Handlungsaufforderung ins nächste bereits verabredete Treffen genommen.

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