Garten der Ideen: B7


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Gruppenprojekt des Jahrgangs 2016

Der Garten der Ideen ist eine Kooperation des Studiengangs Public Interest Design mit Utopiastadt, Aufbruch am Arrenberg e. V., der Junior Uni, Urban Catalyst Studio (Offensive Innenstadt) und der Bergischen Universität Wuppertal. Jeder Partner gestaltet einen Container mit Garten, der stadt- und gesellschaftsverbunden zum Mitdenken anregt und zum Mitmachen einlädt. Er bietet in seiner Idylle einen Kontrast zum typischen Stadtfest mit Bierwagen und Hüpfburgen und schafft mit seinen spannenden Ideen eine neue Auseinandersetzung mit der Stadt und Raum für Inspiration. Der Garten der Ideen thematisiert den Wandel von Stadt und Gesellschaft im Rahmen des B7-Eröffnungsfestes. Studierende des Masterstudienganges PUBLIC INTEREST DESIGN gestalteten einen Teil der neu gebauten Straße zu einer partizipativen Ausstellungsfläche um. Semesterprojekte des 2. Semesters.


Kleine Gesellschaft

Die kleine Gesellschaft macht eine Sitzgelegenheit zum Balanceakt.

Ein Semesterprojekt von Kai Berthold und Hilmar Korth

Von der Trasse zum Hauptbahnhof

Auf einer simulierten Radfahrt überwindet der Besucher die Wuppertaler Topografie und erlebt den Stadtraum mobil wie ihn nur wenige Wuppertaler kennen.

Ein Semesterprojekt von Lena Becker

Partizipation der Bierdeckel

Die klassische Eck-Kneipe – obwohl vom Aussterben bedroht – ist eine Welt mit eigenen sozialen Regeln. Es entstehen Gespräche, die nur in einer Atmosphäre der Kneipenkultur möglich sind, unabhängig von sozialer Herkunft oder dem beruflichen Leben ihrer Teilnehmer. Es werden freie Gedanken geäußert und Optionen eröffnet, die am nächsten Morgen für alle Zeiten passé sind.

Das Projekt „Wuppertal, Bier müssen mal reden …“ versuchte diese zwanglosen Gedanken einzufangen, sie in kurzer Form und für zwei Tage sichtbar zu machen. Entsprechend der Szenerie einer Kneipe konnten die Besucher bei der B7-Eröffnung auf einem Bierdeckel die positive Antwort auf ein Wuppertaler Vorurteil, einen bekannten Spruch oder ein negativ konnotiertes Klischee zur Stadt aufschreiben. Es ging darum, plakativ darauf aufmerksam zu machen, was die positiven Seiten der Stadt sind und das Potential einer geschichtsträchtigen Stadt wie Wuppertal aufzuzeigen. Denn kein Reim, kein Vorurteil und kein Spruch beschreibt eine Stadt umfassend. So wurden flüchtige Gedanken der Nacht, mit Ansichten der Bürger einer Stadt und über sie, für wenige Stunden für die gesamte Stadtgesellschaft sichtbar.

Ein Semesterprojekt von Simon Schwerhoff

Kitchen-Lithografie Workshop

Kitchen-Lithografie ist ein experimentelles Druckverfahren, dass mit einfachen chemiefreien Mitteln aus dem Haushalt funktioniert: Alufolie, Cola, fetthaltigen Stiften, Wasser und ölhaltiger Druckfarbe. Wir machen den urbanen Raum zur Druckwerkstatt für alle, die mal wieder mit den Händen arbeiten möchten.

Ein Semesterprojekt von Daria Henken, Maria Musiol und Johannes Farrenkopf

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